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Schon über ein Jahrzehnt ist es her, dass Eisheilig 1999 ein von Gothic, Pop und Elektronik beeinflusstes erstes, selbstbetiteltes Demo veröffentlichten. Mit diesem Demo im Rücken, errangen die Mannen um Sänger und Songwriter Dennis Mikus die Auszeichnung "Best Band Without Record Deal" im Sonic Seducer. Sie spielten auf dem legendären, chaotischen WGT 2000 einen umjubelten Headliner-Auftritt und kamen mit einem Label in Kontakt, die Eisheilig bereitwillig unter Vertrag nahmen.
2001 erschien das selbstbetitelte Debüt, das der Band erste Aufmerksamkeit verschaffte, welche durch das Album „Die Gärten des Herrn" zwei Jahre später noch ausgebaut werden konnte. Nach dem Ausstieg des damaligen zweiten Gitarristen, produzierte man das erste Album als Quartett.
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Auf dem Album ging die Formation bereits deutlich härter und gitarrenlastiger zur Sache und konnte erneut einen Zuwachs an Aufmerksamkeit für sich verbuchen. Innere Veränderungen bringen jedoch oft auch äußere mit sich, sodass die Band es vorzog, sich nach einem neuen Labelpartner umzusehen.
Als ungünstige Fügung des Schicksals erwies es sich jedoch, dass ein Tour-Angebot von Oomph! genau in die labellose Zeit dazwischen fiel und somit nicht zu realisieren war. Dabei hätte diese Tour zum dritten Album "Elysium" wie die Faust aufs Auge gepasst, folgte damit doch die bis hierhin düsterste und brachialste Eisheilig-Scheibe, die dann u.a. beim Battle Of Metal Open Air, dem WGT, dem Mystic-Festival oder beim Bochum Total-Festival auch livehaftig und eindrucksvoll in Szene gesetzt wurde.
2007 überraschte die Band die Jünger des teutonischen Goth-Metal mit einem vor 70er-Einflüssen und Rock-Elementen strotzenden Album namens "Auf dem Weg in deine Welt". Selbstbewusst wie eh und je, präsentierte die Band sich mit diesem, ihrem ruhigsten und entspanntesten Album, unter anderem auf Tour mit Letzte Instanz. Doch wer nun glaubte, Eisheilig hätten einen neuen Weg eingeschlagen, wurde mit "Imperium" (2009) eines besseren belehrt.
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